insomnia früher haben die wissenschaften nicht gegeneinander gearbeitet sondern miteinander.
es gab die konkurrenz nicht die es heute gibt.
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ich betrachte die wissenschaften und warte. ich warte als beobachterin darauf, dass sie sich alle einig werden, einig in einer überragenden erkenntnis.
der erkenntnis, dass es mich gar nicht gibt.
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auf meinem weblog hier finden sich diverse links. ich habe weder auf die von mir selbst hier eingetragenen, noch die rein aus technischen gründen vorhandenen links irgendeinen einfluss. ich weiß nicht was die inhaber oder betreiber der webseiten auf die die links führen dort schreiben oder sonstwie kund tun und sie tun dies auch völlig ohne mein zutun oder meinen willen, so das ich dafür auch nicht haftbar gemacht werden kann...
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Verfasst am 07.02.2010 23:01:36 Uhr manchmal manchmal tut die wahrheit unheimlich weh.
um sie zu sehen zwingt man sich dazu, sich neben sich selbst zu stellen und die dinge zu betrachten.
so objetiv zu betrachten wie es nur geht. so neutral wie möglich.
manchmal tut die wahrheit sagen weh, weil man weiß, wenn man sie sagt, tut man einem anderen menschen weh.
man enttäuscht seine hoffnungen, man läuft gefahr falsch verstanden zu werden...es kann so viel schief gehen bei der wahrheit.
manchmal sage ich einem anderen die wahrheit nur, weil sie verschweigen eigentlich nur noch mehr weh tun würde. mir und dem anderen auch.
es tut mir weh dem anderen weh zu tun, es tut mir unendlich weh. aber wäre es nicht schlimmer, wenn ich für mich weiß so möchte und kann ich nicht weiter machen. mich deswegen weil es so nicht geht aus der beziehung stehle und mich rar mache, ausreden erfinde, den anderen in sicherheit wiege und irgendwann einfach nicht mehr da bin?
ihn vor die vollendete tatsache vonwegen "so ich bin nun mal weg stelle" und das in scheiben?
eine art beziehungstot in raten?
ich weiß nicht ob es richtiger ist einfach die wahrheit zu sagen oder zwischenmenschliche beziehungen sanft und langsam sterben zu lassen weil ich weiß so ist es nicht wie ich es möchte.
ich seh das sanfte dabei nicht, nur das gemeine, verschweigende.
manchmal macht die wahrheit unheimlich einsam und traurig.
manchmal tut sie einfach sehr, sehr weh die wahrheit.
ich weiß das sie genau deshalb so viel gar nicht wissen möchten....ich hätte mir eine andere wahrheit gewünscht wenn das möglich gewesen wäre...aber ich hatte da keine wahl.
Verfasst am 22.01.2010 11:27:54 Uhr ja oder nein... eigentlich habe ich die frage ob wir menschen nicht nur ein leben haben immer für mich verneint.
andererseits vertrete ich die ansicht, dass höchstwahrscheinlich viele wirklichkeiten zugleich stattfinden.
im prinzip widerspreche ich mir damit selbst, denn es könnte doch sein, dass ich jetzt hier in der welt der erde lebe und zugleich in einer anderen dimension lebe, einer anderen wirklichkeit also.
es könnte auch sein, das sich bereits gelebt habe und dass die menschen auf die ich hier und jetzt treffe, bereits zu einer anderen zeit in einem anderen leben mit mir zusammen getroffen sind.
seelen die immerzu wieder kommen? leben die immerzu gelebt werden?
ich habe dazu noch keine meinung im sinne von ja oder nein aber, es ist interesssant zu sehen, wie sich andere menschen diese frage so vorstellen oder bereits lange vor mir vorgestellt haben:
"Geburtsnarben und Muttermale belegen die wiederholten Erdenleben des Menschen"
(Ivan Stevenson)
"Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges"
(Martin Buber)
"Genauso, wie wir in unserem jetzigen leben Tausende von Träumen erleben, so ist auch unser jetziges Leben nur eins von Tausenden, in das wir aus einem anderen, wirklicheren Leben eingetreten sind und zu dem wir nach dem Tode wieder zurückkehren"
(Leo Tolstoi)
"Nimmer vergeht die Seele, vielmehr die frühere Wohnung tauscht sie mit neuem Sitz und lebt und wirket in diesem. Alles wechselt, doch nichts geht unter"
(Pythagoras)
"Die Lehre von der Reinkarnation ist die Androhung eines tausendfachen Todes und des millionenfachen Leidens"
(offizielle Stellungnahme zum Thema Wiedergeburt auf der homepage eines christlichen Radiosenders)
"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen"
(Johannes 3:3-7)
"Ich bin gewiss, wie sie mich hier sehen, schon tausendmal dagewesen und hoffe wohl noch tausendmal wiederzukommen"
(Goethe)
"This could be the end of erverything. So why don`t we go somewhere only we know?"
(Keane)
"Es ist nicht erstaunlicher zweimal geboren zu werden, als einmal."
(Voltaire)
Verfasst am 03.01.2010 15:14:18 Uhr gedanken heute morgen gegen zwei uhr war noch alles ganz normal, aber heute morgen um sieben war ich dann so richtig schön eingeschneit.
satte 20cm schnee können eine welt ziemlich brach legen.
nichts regt sich und es hat den ganzen tag weiter geschneit.
abgesehen davon dass es mir nicht wirklich gefällt im schnee eingesperrt zu sein (ich empfinde den richtigen winter mit schnee und eis oft so, so wie eingesperrt sein) und ich mir ein wenig gedaken darüber mache wie ich nur meinen vater ins krankenhaus bringen soll wenn es nicht endlich aufhört zu schneien, genieße ich ein stückweit die stille die mit tiefem winter einher geht.
stille ist etwas wunderschönes, wenn man sie nutzt, sie mögen kann.
ich habe ja nun oft viele menschen um mich (eigentlich bin ich so gut wie nie allein, wenn man es genau nimmt) und dies hat sicherlich dazu geführt, dass ich stille mag.
absolute stille mitten im wald, spät abends im garten oder eben wenn ich mal wieder kurzfristig eingeschneit bin.
manchmal kann ich in der stille auch meine gedanken still sein lassen und dies ist sehr erholsam.
es ist dann wirkliche stille um mich. am besten gelingt mir das wenn ich mit meinem hund spazieren gehe oder wenn ich in meinen garten schaue.
ich bin kein mensch der meditiert. ich habe dies zwar ein stückweit "gelernt" weil ich schon in jungen jahren eine sehr gute ausbildung als kampfsportlerin erhalten habe, wo meditation auch dazu gehörte, aber ich habe sie außerhalb meines sportes nie angewendet.
oder doch?
ist es bereits medidation wenn man seine gedanken abschalten kann?
kann das jeder? tut dies auch jeder?
eine gute frage, denn die haben ich nich nie einem anderen menschen gestellt.
Verfasst am 02.01.2010 20:57:37 Uhr 2010 Soderle da wären wir also nun allesamt gut im Jahr 2010 angekommen.
Ich hoffe doch dass ihr alle gut angekommen seid.
Ich danke euch für die lieben Grüße und wünsche den Grüßenden, denen die das hier vielleicht zufällig lesen und alle den Webloggern mit denen ich sonst hier so schreibe ein schönes und erfolgreiches Jahr 2010.
Ich wünsche euch keine großen Gaben für dieses Jahr sondern ich wünsche euch Zeit.
Ich wünsche euch nur was die meisten nicht haben:
Ich wünsche euch Zeit, euch zu freun und zu lachen und wenn ihr sie nützt, könnt ihr was draus machen.
Ich wünsche euch Zeit für euer Tun und Denken,
nicht für euch selbst, sondern auch zum verschenken.
Ich wünsche euch Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Ich wünsche euch Zeit - nicht so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge euch übrigbleiben,
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr zu schaun.
Ich wünsche euch Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, zu reifen.
Ich wünsche euch Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
Ich wünsche euch Zeit, zu euch selbst zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche euch Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche euch Zeit zu haben zum Leben!
(nach "Elli Michler", "Zeit", eines der Wunschgedichte)
Verfasst am 04.12.2009 13:07:19 Uhr blick zurück und nach vorn wenn ich so auf das jahr zurück blicke, erinnere ich mich an schockartige krankheiten meines vaters (sie zogen sich komplett über das jahr und wenn ich mich nicht, nachdem wir das mit der prostata überwunden hatten, richtig mit dem gezofft hätte um ihn ins krankenhaus zubringen, wäre er keine 24 stunden später an einer lungenembolie verstorben), kleine berufsbeingte krisen meines gebliebten partners, eine berufliche "ich bin genervt-krise, weil das alles hier so ewig lange dauert" von mir, die ätzendste verhandlung meines lebens und viele stunden in denen ich einfach glücklich war, weil ich das was war relfektiert habe und mich schlicht nur gefreut habe.
ja, ich bin naürlich auch glücklich weil ich jemanden sehr liebe, logo, aber das meinte ich damit gar nicht.
Es war ein druchwachsenes jahr, gegen sein ende wurd es nicht leichter aber besser. vielleicht habe ich es auch nur im laufe des jahres gelernt mit schlimmen botschaften oder krisen um zu gehen, ich weiß es nicht.
ich bin in krisensituationen eher die, die einfach funktioniert und tut was getan werden muss.
alle um mich herum hatten krisen und ich war ruhig und zuversichtlich und wenn mal gerade keine krise war( den moment gab es eigentlich nicht wirklich aber ich konnte es ab und zu verdrängen) war ich auch ruhig und zuversichtlich.
zig mal habe ich zu den anderen gesagt "das bekommen wir schon hin".
gut ich war mir selbst nicht immer so sicher wie ich es nach außen hin vorgegeben habe, aber nun denn, es hat geklappt.
ich habe alles ruhig auf mich zukommen lassen und dann geschaut wie ich da durch komme und wie ich die menschen die ich liebe am besten begleiten kann in den krisen.
und ich wurde begleitet, er hat mich begleitet, er war immer an meiner seite und es war oft so dass wenigstens einer von uns zwei rat wusste oder eine idee hatte wie es weiter geht.
gestern abend mussten wir zwei darüber noch so lachen.
ich habe gestern ein berufliches fax erhalten und wusste rein gar nichts damit an zu fangen, wie es nun weiter geht war mir absolut schleierhaft.
da sagte er zu mir, du ich weiß auch nicht weiter, und wir zwei haben lachend festgestellt dass wir, seit wir uns kennen, zum erstenmal absolut unwissend sind und nicht weiter wissen.
ich habe ihm dann vollmundig und zwinkernd geantwortet, schatz, morgen wissen wir weiter, ich löse die fragen und finde die lösungen.
laut gelacht haben wir...
das kommende jahr erwartet uns nun noch eine op meines vaters, mindestens eine, und die wird gleich zum jahresbeginn stattfinden.
ich bin kein hellseher, daher weiß ich natürlich nicht wie es weiter geht, aber ich bin - wie immer - zuversichtlich dass alles gut werden wird.
ich schau daher nur kurz zurück und lieber nach vorn, vorne liegt das leben, das hinter mir ist vorbei und weder ab zu ändern, noch zu verdonnern. es war so wie es war und es war ja nun nicht alles schlimm, alles hat sich immerzu zum guten gewendet und so wird es auch weiterhin sein.
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